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BenE München e.V. Ticker

Ausgabe 2/2019, KW 4, 25. Januar 2019

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde,

ist Ihnen das auch schon aufgefallen? Aufgrund einer (unaufschiebbaren) Reise fahren Sie einige Hundert Kilometer über die Autobahn. Es ist nicht allzu lange her, dass Sie während dieser Fahrt an einer Raststätte angehalten hätten. Grund: Ihre Windschutzscheibe war total verschmiert. Wegen der Insekten! Heutzutage ist das aber anders. Freie Sicht über eine endlos lange Strecke! Dass der Autoverkehr immer schon wie ein Keil durch die Natur getrieben wurde, ist traurig genug. Nunmehr merken wir aber ganz persönlich nur an der „Verschmutzung“ einer Windschutzscheibe, dass so einiges nicht mehr stimmt. Es fehlt etwas!
Schreiben Sie sich ein für das „Volksbegehren Artenvielfalt“. Dieses heißt durchaus plakativ „Rettet die Bienen!“. Doch es geht um mehr, viel mehr…

Ihr BenE-München-Team

Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!

Einschreibung von Donnerstag, 31. Januar, bis Mittwoch, 13. Februar

„Rettet die Bienen!“, lautet das Motto des aktuellen Volksbegehrens Artenvielfalt in Bayern. Denn von 515 bayerischen Wildbienenarten sind mehr als die Hälfte bedroht oder bereits ausgestorben. Aber die Bienen stehen nur beispielhaft für den dramatischen Artenschwund zwischen Hof und Garmisch. Nicht nur die Bestäuber der menschlichen Nahrungspflanzen, auch viele andere Tiere sind betroffen. Dies gefährdet zugleich das Überleben der Menschen. Bayerische Bürgerinnen und Bürger haben von Donnerstag, 31. Januar bis Mittwoch, 13. Februar, die Chance, per Volksbegehren ein besseres Naturschutzgesetz durchzusetzen und diese fatale Entwicklung somit einzudämmen.
Ab 31. Januar findet die zweiwöchige Eintragungsfrist für das Volksbegehren "Rettet die Bienen!" in ganz Bayern statt. Das bedeutet, dass in diesem Zeitraum in allen bayerischen Kommunen Eintragungslisten öffentlich ausgelegt werden.
Mit einem Eintragungsschein können sich Stimmberechtigte auch in jedem anderen Eintragungsraum außerhalb ihrer Wohnsitzgemeinde in Bayern eintragen. Den Eintragungsschein muss man ab jetzt bei seiner Heimatgemeinde beantragen!

14. Münchner Hochschultage – Stadt, Land, Teller

VORTRAG | Biodiversität für unseren Wald | Mittwoch, 30. Januar | 19.30 Uhr | TU München, Arcisstraße 21, Karl-Max-von-Bauernfeind-Hörsaal (2750)

INTERAKTIVER VORTRAG | Energiereduzierte Kost, aber bitte (nicht) für mich | Donnerstag, 31. Januar | 19.30 Uhr | TU München, Arcisstraße 21, Hörsaal 2770 

Die 14. Münchner Hochschultage stehen in diesem Jahr unter dem Motto: Stadt, Land, Teller – Wie Ernährung, Landwirtschaft und Biodiversität zusammenhängen.Mit den Vorträgen  "Biodiversität für unseren Wald. Alles Fichte oder was? - Kuchenbäume an die Macht!“ von Dr. Joachim Hamberger (Mittwoch, 30. Januar) und "Energiereduzierte Kost, aber bitte (nicht) für mich“, einer interaktiven Darstellung von TAGWERK e.V. zum Fußabdruck unserer Lebensmittel (Donnerstag, 31. Januar), wollen die Studierenden ein Zeichen setzen und aufzeigen, wie wichtig es ist, unter anderem eine nachhaltige Artenvielfalt aufrecht zu erhalten.

Klimagerechtigkeit braucht Geschlechtergerechtigkeit

VORTRAG | Samstag, 26. Januar | 18 Uhr | LBV-Naturschutzzentrum, Klenzestraße 37 | Landesbund für Vogelschutz

Der Klimawandel wirkt sich nicht auf alle Menschen gleich aus. Einkommen, Herkunft, Alter und nicht zuletzt Geschlecht sind einige der Faktoren, welche die Lebenssituation von Menschen, den Lebensstil und CO2-Ausstoß sowie die Betroffenheit von Klimawandel und auch von klimapolitischen Maßnahmen beeinflussen. Anja Rühlemann von der Organisation WECF - Women Engage for a Common Future berichtet über Ursachen, Auswirkungen sowie notwendige Handlungsansätze und zeigt konkrete Beispiele auf.
Eintritt: 5 Euro; ermäßigt 2,50 Euro (Kinder, Studenten, LBV-Mitglieder)
Zur Anmeldung geht es hier.

13. Münchner Freiwilligen Messe

MESSE | Sonntag, 27. Januar | 10 Uhr | Gasteig München, Rosenheimer Straße 5 | FöBE – Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement

„Für unsere Umwelt und die Lebensqualität in unserer Stadt“, so lautet das Motto der Münchner Freiwilligen Messe, die nunmehr zum 13. Mal stattfindet. 80 Aussteller informieren, wie Interessierte in der Landeshauptstadt durch freiwilliges Engagement Sinnvolles und damit Positives bewirken können. Im vergangenen Jahr kamen mehr als 6.000 Besucher zu der sehr interessanten Info-Veranstaltung, die auch in diesem Jahr wieder unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) steht.
Der Eintritt ist frei.

Kulturführerschein

KURS | Informationsabend | Donnerstag, 31. Januar | 18 Uhr | Evangelisches Bildungswerk München, Herzog-Wilhelm-Straße 24  | Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Der „Kulturführerschein“ ist ein Fortbildungsprojekt für Menschen, die die 50 Jahre bereits überschritten haben. In der zweiten Lebenshälfte kann ein freiwilliges Engagement aber auch bedeutender werden. Wenn sich dieses dann auch noch mit der Freude an Kultur verbinden lässt, umso wundervoller. Kultur erleben und für andere erlebbar machen, das ist das Ziel der elftägigen Fortbildung, die am Donnerstag, 21. Februar, beginnt. Ein Infoabend führt Interessierte in ein spannendes Projekt zwischen Museen und Konzerten ein.
Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon 089 / 55 25 80-0 oder per Email unter service@ebw-muenchen.de

12. Treffen des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern

VORTRAGS- UND DISKUSSIONSREIHE | Freitag, 1. Februar | 11 Uhr | Universität Regensburg, Raum H 26, Vielberth-Gebäude, Universitätsstraße 31, Regensburg | Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern

Innerhalb des Rahmenthemas „Digitale Transformation und Nachhaltigkeit – Digitalisierung der Hochschulen im Sinne nachhaltiger Entwicklungsprinzipien“ beschäftigen sich unter anderem Prof. Dr. Burkhard Freitag von der Universität Passau und Prof. Dr. Stephan Lessenich von der LMU München unter anderem damit, wie die Digitalisierung das Denken verändern kann. Die Fishbowl-Diskussion „Think sustainable – act digital“ beschäftigt sich mit den potenziellen Folgen der Digitalisierung an Hochschulen. Zur Anmeldung geht es hier.

Time is honey – Nachhaltige Zeitkultur und die Grenzen der Natur

VORTRAG | Sonntag, 3. Februar | 18 Uhr | Alte Kongresshalle, Theresienhöhe 15 | Münchner Initiative Nachhaltigkeit in Kooperation mit dem Münchner Forum Nachhaltigkeit

Im unmittelbaren Vorfeld von Sustain, dem 1. Münchner Nachhaltigkeitskongress am Montag, 4. Februar begibt sich der Astrophysiker Harald Lesch auf eine Zeitreise. Das macht der bekannte Moderator und Professor an der LMU zwar auch gerne bei seinen Sendungen im TV. Bei seinem Vortrag setzt er den Verlauf der Zeit jedoch in einen ganz anderen Zusammenhang. Er referiert darüber, welche mitunter dramatischen Folgen das moderne beschleunigte Leben hat, das sich doch so gerne von den Zeiten der Natur unabhängig machen will. Eine von Leschs Fragen, die er beantworten will, lautet: Wie hängen Burnout der Natur und die zeitlich prekäre Lage vieler Menschen in unserer Gesellschaft zusammen? Der Eintritt ist frei.

Sustain, 1. Münchner Nachhaltigkeitskongress

KONGRESS | Montag, 4. Februar | 8.30 – 18 Uhr | Alte Kongresshalle, Theresienhöhe 15 | Münchner Initiative Nachhaltigkeit

In der Agenda 2030 sind die 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung (SDGs) zusammengefasst. Der Münchner Stadtrat hat sich 2016 verpflichtet, diese SDGs gemeinsam mit der Bevölkerung umzusetzen. Auf dem Kongress wird das in der bayerischen Landeshauptstadt vorhandene vielfältige Engagement sichtbar, und es treffen die unterschiedlichen Akteure aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Zur Anmeldung geht es hier.

SAVE THE DATE: Saatgutfestival: Vielfalt erhalten und genießen!

FESTIVAL, VORTRAGSREIHE | Sonntag, 24. Februar | ab 10 Uhr | Ökologisches Bildungszentrum München, Englschalkinger Straße 166 | Ökologische Bildungszentrum München, Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, Münchner Umweltzentrum

Im Zuge moderner Pflanzenzüchtungen, die sich vorrangig auf die Ansprüche der industriellen Landwirtschaft ausrichten, gehen alte und nachbaufähige Gemüsesorten zugunsten von Hybrid-Züchtungen immer mehr verloren. Dabei hatten die Menschen ihr eigenes Saatgut zur Versorgung der Bevölkerung und für den Eigengebrauch doch über Jahrhunderte vermehrt. Durch Selektion, Kreuzungen und durch die Weitergabe des Saatguts entstand eine Vielzahl samenfester Nutzpflanzen.
Bei der Tauschbörse erhalten Interessierte wieder eine bunte Palette alter und samenfester Kultursorten. Zudem ein reichhaltiges Informationsangebot: Ein Schwerpunkt der begleitenden Vortragsreihe vertieft das Thema „Bestäubende Insekten“. Die Beiträge widmen sich unter anderem den praktischen Aspekten der Samengärtnerei im eigenen Hausgarten und der Erhaltung alter Sorten.

Münchner Umweltpreis

WETTBEWERB | Bewerbung bis Dienstag, 5. März | Landeshauptstadt München, Referat für Umwelt und Gesundheit (RGU)
München hat sich vorgenommen, bis 2050 klimaneutral zu sein. Ein hehres Ziel, zu dem bereits erste Schritte unternommen wurden. So wurde beispielsweise unter dem Motto „München Cool City“ eine Klimaschutzkampagne gestartet. Weil freilich noch viel mehr für den Umwelt- und Klimaschutz in der Landeshauptstadt zu erreichen ist, ruft das Referat für Umwelt und Gesundheit erneut zu einem Wettbewerb auf. Mit dem Münchner Umweltpreis werden besondere Leistungen auf dem Gebiet des Umwelt- und Klimaschutzes ausgezeichnet. Ausgeschrieben wird der Münchner Umweltpreis und ein Sonderpreis Klimaschutz zu je 5.000 Euro. „Ein klimaneutrales München können nur wir alle gemeinsam erreichen. Daher laden wir ein, findige Konzepte einzusenden, die auf Münchens Klimaziel einzahlen“, sagt Münchens Umweltreferentin Stephanie Jacobs.
Bewerben können sich ab sofort Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, (Hoch-)Schulen, Vereine und Verbände aus München, die sich in innovativen und nachhaltigen Projekten zum Thema Umwelt- und Klimaschutz engagieren und die durch ihr Handeln nachweislich die Umwelt vor schädlichen Einflüssen schützen. Voraussetzung ist der Wohn- und Wirkungsort in der Stadt München. Alle Informationen und die Ausschreibungsunterlagen finden Sie hier.
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Andreas Schöttl für:
BenE München e.V.
Ledererstr. 17
80331 München
Deutschland

+49 89 2300 27 84
info@bene-muenchen.de
www.bene-muenchen.de

Vorstand (V.i.S.d.P.): Wolfgang Huber, Isabel Reschauer, Annette Rinn
Sitz des Vereins: München, Steuernr. 143/211/31493
Vereinsregisternummer: 201114, Gerichtsstand München

BenE München ist ein Regional Centre of Expertise (RCE) und damit Teil des Weltaktionsprogramms „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“.
Derzeit umfasst die RCE Community weltweit 164 RCEs.