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BenE München e.V. Ticker

Ausgabe 01/2020, KW 2, 9. Januar 2020

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde,

München hat erst im Dezember den Titel "Fairtrade-Stadt" für weitere zwei Jahre erhalten. Die Voraussetzungen für die Titelerneuerung hat die Landeshauptstadt sogar bei weitem erfüllt – in insgesamt fünf Kriterien.
Schöne Beispiele für fairen Handel, fairen Einkauf der Stadtverwaltung und fairen Konsum in München unter anderem sind: Es werden regelmäßig Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten, um den Ansatz des fairen Handels an die Münchner Schulen zu bringen. 320 Münchner Schulen spielen mit fair gehandelten Fuß- und Handbällen. Öffentliche Plätze in München und die städtischen Gebäude werden mit Blumen aus der stadteigenen Gärtnerei beziehungsweise aus regionaler Herkunft geschmückt und importierte Blumen werden nur mit Fairhandels-Nachweis hinzugekauft.
Bei diesem Erfolg ist es doch auch nur fair, größer darüber zu berichten, oder? Wir machen es.

Ihr BenE-München-Team

Ökosoziale Aufbrüche – welche Impulse bringt die Amazonassynode?

FACHTAG | Montag, 13. Januar | 19 Uhr | Pfarrzentrum St. Bonifaz, Karlstraße 34 | Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese in Kooperation mit Misereor Bayern, der Abteilung Umwelt im Erzbischöflichen Ordinariat und dem Diözesanrat der Katholiken

Welche Konsequenzen ergeben sich für die Kirche weltweit und vor Ort aus der Amazonassynode? Wie kann die Synode genutzt werden, um sozial-ökologische Belange in den Pfarrgemeinden voranzutreiben? Antworten auf diese Fragen gibt Schwester Birgit Weiler. Sie lebt seit fast drei Jahrzehnten in Peru und kämpft gemeinsam mit Indigenen für deren Rechte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Termin ist auf maximal 50 Teilnehmer beschränkt.

Projekt Zukunft: Wie viel Mobilität können wir uns noch leisten?

ERGEBNISVORSTELLUNG | Mittwoch, 15. Januar | 17 Uhr | Hochschule München, Lothstraße 34, Oskar-von-Miller-Saal | Hochschule München in Kooperation mit der Evangelischen Hochschulgemeinde an der Hochschule München

Insgesamt vier Kleingruppen mit 22 Studierenden aus neun Fakultäten haben sich auf eine Reise in die Zukunft begeben. Anhand einer Szenarioanalyse wurde die Mobilität in Deutschland im Jahr 2050 prognostiziert. Die verblüffenden Ergebnisse zeigen unter anderem auf, wie die verschiedenen Verkehrsmittel bald aussehen könnten. Hintergrund des Planspiels war, dass sich gerade eine westliche Gesellschaft ihr nahezu skrupelloses Reisevergnügen mit Auto und Flugzeug wohl nicht mehr lange wird leisten können. Zur Anmeldung geht es hier.

Dialogforen 2020: Klimapolitik in der Misere – Unterschreiben, ratifizieren und weiter wie bisher?

VORTRAG | Donnerstag, 23. Januar | 19 Uhr | Munich Re, Giselastraße 21 | Münchener Rück Stiftung in Kooperation mit Deutsche Energie-Agentur (dena)

Große Worte, hehre Ziele, sie sind oft zu hören bei den Weltklimakonferenzen wie zuletzt in Madrid. Aber wie ist das nun in einem Land wie Deutschland, das selbstgesteckte Klimaziele großartig ankündigt – und doch sehr eindeutig an ihnen scheitert? Experten wie die Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter oder Christian Walter, Professor am LMU-Lehrstuhl für Völkerrecht und Öffentliches Recht, diskutieren darüber, dass Klimapolitik doch mehr bedeuten sollte, als nur einen Papiertiger zu füttern.
Zur Anmeldung geht es hier.

Nachhaltige Entwicklung ermöglichen und wirksam machen

FORTBILDUNGSREIHE | Donnerstag und Freitag, 23. und 24. Januar | Evangelisches Bildungs- und Tagungszentrum, Markgrafenstraße 34, 95680 Bad Alexandersbad | Ökologische Akademie e.V., Umweltbildung Bayern

Im Rahmen des Projekts "Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kommunen verankern" bietet die Fortbildungsreihe mit drei Modulen weiteres Wissen zu den Grundlagen und Kompetenzen für den Wandel in eine nachhaltige Entwicklung in Kommunen und Regionen an.
Die einzelnen Fortbildungen können zusammen oder einzeln gebucht werden.
Die weiteren Termine und Themen sind: Donnerstag und Freitag, 13. und 14. Februar (Planspiel: "Entwicklung von Dörfern und Regionen" und andere aktivierende Methoden in der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit), Donnerstag und Freitag, 26. und 27. März (Aufbau von Kooperationen und Netzwerken, Entwicklung von nachhaltigen Bildungslandschaften)
Kosten pro Modul: 50 Euro, Studierende 25 Euro. Übernachtungs- und Verpflegung: 25 Euro

Einführung in die Arbeit mit der Methodenkiste "Globales Lernen" für Lehrkräfte und außerschulische Multiplikatoren

SEMINAR | Dienstag, 28. Januar | 9 Uhr | EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80 | Pädagogisches Institut, Nord Süd Forum München e.V.

Durch interaktive Methoden wie Rollenspiele können Schülerinnen und Schüler abstrakte globale Zusammenhänge konkret erfahren. Die Methodenkiste "Globales Lernen" beinhaltet Einheiten zu den Themen Welthandel, (Verteilungs-) Gerechtigkeit und Diskriminierung/Privilegierung. Die Fortbildung "öffnet  die Methodenkiste mit bewährten Elementen für Unterricht, Vertretungsstunden oder Projekttage. Sie kann beim Nord Süd Forum entliehen oder erworben werden. Die enthaltenen Methoden eignen sich zum Einsatz ab der 7. Jahrgangsstufe. Der Eigenbeitrag für Externe beträgt 80 Euro.
Interessierte wenden sich bitte an Raphael Thalhammer. E-Mail: r.thalhammer@nordsuedforum.de

14. Treffen des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern

FACHTAGUNG | Freitag, 31. Januar | 11 Uhr | Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Ostenstraße 26, 85072 Eichstätt | Netzwerk Hochschule & Nachhaltigkeit Bayern

Das Netzwerktreffen steht diesmal unter dem Motto "Qualifizierung von Hochschuldozierenden für BNE: Herausforderungen - Wege - Visionen“. Der Hintergrund ist: Die Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren gehört mit zu den wichtigsten Zielen des Weltaktionsprogramms und des Nationalen Aktionsplans BNE. Damit die Studierenden entsprechend ausgebildet werden können, müssen sich auch die Hochschullehrende qualifizieren. Das Netzwerktreffen setzt sich mit dieser Herausforderung auseinander.
Anmeldung bis Montag, 20. Januar, unter E-Mail: info@nachhaltigehochschule.de

Geschlechtliche Identität

SEMINAR | Freitag, 31. Januar | 16 Uhr | Atelier Baumstraße / Glockenbachwerkstatt, Baumstraße 8 | Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese

Noch immer wird die Welt in Mann und Frau eingeteilt und als Norm erklärt. Menschen, die offen als trans- oder intersexuell leben, hingegen werden nicht selten diskriminiert. Das Seminar nähert sich dem komplexen Thema der geschlechtlichen Identität. Schwerpunkte sind die soziologische Bedeutung von Geschlecht sowie die Deutungshoheit und Bedeutung von Sprache.
Die Kursgebühr beträgt 15 Euro (ermäßigt 12 Euro), Verpflegung 5 Euro
Der Termin ist auf maximal 30 Teilnehmer beschränkt.
Zur Anmeldung bis Freitag, 17. Januar, geht es hier.

Umwelt und Klima – Wohin wollen wir? Forum zur Jugendstudie "Zukunft? Jugend fragen!"

PROJEKTERGEBNISSE | Freitag, 31. Januar | 12 Uhr | Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Was bewegt junge Menschen dazu, freitags auf die Straße zu gehen und ihre Stimme zu erheben? Drückt damit eine ganze Generation ihre Einstellung aus? Oder handelt es sich doch nur um Einzelne? Das (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) haben die Studie "Zukunft? Jugend fragen!" in Auftrag gegeben, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Die Ergebnisse werden nun im Forum "Zukunft? Jugend fragen!" am 31. Januar in Berlin vorgestellt.

Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat

IDEENWETTBEWERB | Bewerbung bis Mittwoch, 5. Februar

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung sucht gemeinsam mit dem Deutschen Kulturrat über den Ideenwettbewerb innovative Kooperationsprojekte von Kulturschaffenden und Naturschutzakteuren. Kreative Ideen, die einen Kulturwandel in Richtung Nachhaltigkeit anstoßen, werden jeweils mit bis zu 50.000 Euro prämiert. Die Mittel stammen aus dem Fonds Nachhaltigkeitskultur des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

Auswildern – Neue Ideen aus Kunst und Natur für die Bildung

FACHSYMPOSIUM | Mittwoch bis Freitag, 4. bis 6. März | Stiftung Nantesbuch, Langes Haus, Karpfsee 12, 83670 Bad Heilbrunn | Stiftung Nantesbuch

"Auswildern" bezeichnet den Prozess, kultivierte Pflanzen oder Tiere aus menschlicher Obhut langsam in ein Leben in der freien Natur zu überführen. Doch es lassen sich auch ganz andere Sachen "auswildern". Ideen und Konzepte beispielsweise! Das dreitägige Symposium zeigt an, wie sich innovative Beiträge unter anderem aus der kulturellen Bildung etwa mit Methoden aus der Bildung für Nachhaltige Entwicklung verknüpfen lassen.
Alle Informationen und die Anmeldung finden Sie hier. (Bild: Thomas Dashuber)

Wege zur sozial-ökologischen Transformation – "Erfahren – Hinterfragen – Neu denken. Reflexionsprozesse begleiten"

SEMINAR | Donnerstag bis Samstag, 12. bis 14. März | KlosterGut Schlehdorf, Kirchstraße 15, 82444 Schlehdorf | Ökoprojekt MobilSpiel e.V., Nord Süd Forum München e.V., Commit e.V.

In der Bildung für nachhaltige Entwicklung geht es neben dem Wissen unter anderem zu sozial-ökologischer Transformation auch darum, erlernte Selbst- und Weltbilder kritisch zu hinterfragen. Doch wie gelingt es wirklich, die eigenen tief verinnerlichte Denk- und Handlungsweisen selbst und damit erfolgreich unter die Lupe zu nehmen? Darüber präsentieren unter anderem die Referenten des Konzeptwerks Neue Ökonomie in Leipzig sehr interessante Denkanstöße.
Kosten: 95 Euro (regulär), 65 Euro (ermäßigt), 120 Euro (solidar) inklusive Unterkunft und Verpflegung. Die Anmeldung ist ab sofort möglich:  Steffi Kreuzinger, Ökoprojekt MobilSpiel e.V.,
Telefon: 089 / 76 96 02 5, E-Mail: oekoprojekt@mobilspiel.de (Bild: Ökoprojekt MobilSpiel e.V.)

Förderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte

VISIONEN | Einreichung bis Dienstag, 31. März | Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Forschungszentrum Jülich GmbH , Geschäftsbereich Innovativer Kommunaler Klimaschutz

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das BMU umsetzungsorientierte nicht-investive Projekte zur Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze im Klimaschutz sowie deren bundesweite Verbreitung. Ziele sind unter anderem, eine quantitative und qualitative Stärkung der Handlungskompetenz relevanter Zielgruppen für den Klimaschutz zu ermöglichen sowie die Sichtbarkeit innovativer und umsetzungsorientierter Klimaschutzmaßnahmen zu erhöhen.

Auszeichnung für das Münchner Umwelt-Zentrum im ÖBZ

PREISVERLEIHUNG

Wunderbarer Lohn für tolle Arbeit! Das Münchner Umwelt-Zentrum e.V. (MUZ) wurde von der Deutschen UNESCO-Kommission und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für seinen ganzheitlichen Bildungsansatz ausgezeichnet. In der Begründung der Jury hieß es unter anderem: "Das Münchner Umwelt-Zentrum e.V. im Ökologischen Bildungszentrum München hat Bildung für nachhaltige Entwicklung ganzheitlich verankert."
Die Auszeichnungsgala fand bereits im November im Futurium in Berlin statt. Insgesamt erhielten 55 Lernorte, 36 Netzwerke und neun Kommunen aus ganz Deutschland den Ehrenpreis für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Besonders bemerkenswert: In dem dreistufigen Wettbewerbsverfahren hat das MUZ die höchste Auszeichnungsstufe erreicht. (Bild: DUK, Thomas Müller)
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Andreas Schöttl für:
BenE München e.V.
Ledererstr. 17
80331 München
Deutschland

+49 89 2300 27 84
info@bene-muenchen.de
www.bene-muenchen.de

Vorstand (V.i.S.d.P.): Wolfgang Huber, Annette Rinn
Sitz des Vereins: München, Steuernr. 143/211/31493
Vereinsregisternummer: 201114, Gerichtsstand München

BenE München ist ein Regional Centre of Expertise (RCE) und damit Teil des Weltaktionsprogramms „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“.
Derzeit umfasst die RCE Community weltweit 164 RCEs.